Bremen Gröpelingen

Jung, international, engagiert

Rund 37.000 Menschen leben in Gröpelingen, dem größten Stadtteil im Bremer Westen. Er ist umschlossen von der Weser und den Industriehäfen im Westen, der A27 und dem Blockland im Osten, dem Waller Friedhof im Süden und dem Gewerbegebiet und der A281 im Norden. Der Stadtteil besteht überwiegend aus den typischen Bremer Reihenhäusern. Darüber hinaus sind Geschosswohnungsbauten der 40er und 60er Jahre vorhanden. Grünfläche bietet der Oslebshauser Park im nördlichen Gröpelingen sowie der längs durch den Stadtteil verlaufende Grünzug.

Die jüngere Geschichte von Gröpelingen ist die eines Arbeiterstadtteils. Lange Zeit war die Werftenindustrie einer der wichtigsten Arbeitgeber. Im Zuge der Anwerbung sogenannter "Gastarbeiter:innen" ließen sich in Gröpelingen auch viele Migrant:innen nieder. Mit dem Strukturwandel in den 80er Jahren erfolgte ein gravierender Umbruch. Er führte u. a. zu einem Verlust vieler Arbeitsplätze. Nach wie vor weist der Stadtteil eine hohe Arbeitslosenquote auf. Auch ein Zuwanderungsstadtteil ist Gröpelingen geblieben. Mehr als die Hälfte der hier lebenden Menschen ihre Wurzeln in einem anderen Land. Aus dem ehemaligen Arbeiterstadtteil sind verschiedene internationale Quartiere geworden.

Unser Quartier ist reich an Kindern, verschiedensten Kulturen und verschiedensten Nationalitäten. Viele Menschen sind von Armut betroffen oder bedroht. Die Einrichtungen im Quartier unterstützen diese Menschen. Es gibt eine sehr gute Zusammenarbeit und Vernetzung, um fördernde und helfende Projekte auf die Beine zu stellen.

Anke Marth, Bürgerhaus Oslebshausen

Aufgrund diverser Unterstützungsbedarfe werden im Stadtteil verschiedene Förderprogramme eingesetzt (z.B. „Sozialer Zusammenhalt“, „Wohnen in Nachbarschaften“). Aufgeteilt ist der Stadtteil in zwei Fördergebiete: In das Fördergebiet Gröpelingen mit den drei Ortsteilen Ohlenhof, Lindenhof und Gröpelingen und das Fördergebiet Oslebshausen mit dem Quartier „Wohlers Eichen“.

Umwelt im Quartier bedeutet für mich, Räume zu schaffen, die unser Umweltbewusstsein anregen und fördern.

Philip Roth, Gesundheitstreffpunkt West

Wir wollen durch "Umwelt im Quartier"...

  • Menschen für das Thema Umwelt zu sensibilisieren
  • Menschen auf die Vorteile einer nachhaltigen umweltschützenden Lebensweise hinzuweisen
  • Menschenzeigen, dass auch in schwierigen Lebenssituationen ein Schutz ihres Umfeldes wichtig ist (z.B. Vermüllung entgegenwirken) 
  • Menschen zum gemeinsamen Handeln anregen (Müllsammelaktionen, Gemeinschaftsgärten etc.)
  • Menschen anregen, ihren Kindern weiterzugeben, wie wichtig der Schutz und Erhalt der Natur ist
  • Kindern den Umweltschutz beibringen, deren Eltern nicht in der Lage sind, dieses in der Erziehung zu thematisieren
  • neue Impulse bekommen, unseren Stadtteil nachhaltig und kollaborativ zu gestalten.
Das Quartiersmanagement wird durch die Städtebauförderung des Bundes und der Länder im Programm "Sozialer Zusammenhalt" gefördert.